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Knedl & Kraut begeistern mit der „Lachledernen Wirtshausmusi“ beim Hamper in Grainbach

1996 wurde er als „Weltmeister der diatonischen Harmonika“ bekannt, seither sorgt Toni Bartl alias „Hannesla“ aus Partenkrichen mit Musik-Shows wie „Alpen Sperrmüll“, „Recyklang“ oder den „Alpin Drums“ für Furore.

Für sein jüngstes Projekt – „Knedl & Kraut“ – mit dem er am vergangenen Samstag am Samerberg auf Einladung der Veranstaltungsagentur KULTOUREN zu Gast war, hat er sich einen alten bayerischen Wirtshausspruch zu Herzen genommen: „Im Wirtshaus bin iwia z`Haus“. Da Toni Bartl aber für sein Wirtshaus und seinen Stammtisch daheim wegen seiner vielen auswärtigen Konzerte keine rechte Zeit mehr hat, entschloss er sich kurzerhand dazu, seinen Stammtisch fortan immer selber mitzunehmen und dort aufzubauen, wo er sich gerade befindet.

Und so tourt er zusammen mit dem ehemaligen Lehrer und Multiinstrumentalist Juri Lex – laut Hannes Ringelstetter „einer der besten Musiker Bayerns“ – und mit Daniel Neuner – nach Bartl das Gaudinockerl der Truppe – mit seiner eigenen kleinen, urgemütlichen Wirtsstub’n „to go“ durch die Lande. Drei völlig unterschiedliche Charaktere, die daaufspielen und sich dabei perfekt ergänzen.

Voller Inbrunst haben sie sich dem Kampf gegen das Stammtischsterben verschrieben und lassen die Tradition des Derbleckens, Singens und Musizierens im Wirtshaus auf originelle Art und Weise wieder aufleben. So schleppen Sie im Lauf des Abends über zwei Dutzend Instrumente auf die Bühne – darunter auch sehr originelle wie eine selbstgebaute Heugabel-E-Gitarre – und servieren eine vielseitige Mischung aus Volksmusik, historischer alpenländischer Wirtshausmusi, klassischen Klängen, Kabarett und Gstanzl oder eben, ganz einfach: Knedl und Kraut.

Das Publikum im ausverkauften Saal des Gasthauses Maurer in Grainbach kam aus dem Lachen kaum mehr heraus und war restlos begeistert. Ein Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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